HelvetiBox N°12 – Regionale Produkte aus Graubünden
Allegra !
HelvetiBox N°12 – Graubünden – Pünktlich zum Jahresjubiläum von HelvetiBox, laden wir nach Graubünden ein. Der grösste Schweizer Kanton hat 150 Täler, 615 Seen und 937 Berggipfel. Es ist also nicht erstaunlich, dass die Region der Steinböcke, von Heidi und des Tomasees, wo der Rhein entspringt, eine der touristischen des Landes ist. Graubünden ist auch der einzige dreisprachige Kanton: Deutsch, Rätoromanisch und Italienisch. Doch hier trennt kein Röstigraben oder Fluss die verschiedenen Sprachen voneinander. Sie vermischen sich und ändern von Tal zu Tal, was sicherlich die unglaubliche kulinarische Vielfalt erklärt.
Entdecken Sie Capuns, Synonym für bündnerische Kochkunst. Das Restaurant Capunseria in Flims hat sich sogar auf Capuns spezialisiert. Lesen Sie das Interview mit Arnaud Frascotti dem Koch des Capunseria und probieren Sie sein Nusstortenrezept.
PRODUKTE
Die HelvetiBox N°12
in Zahlen
PRODUZENTEN
#1 – Tuorta da Nusch Bio, Meier Beck, Sta. Maria Val Müstair
Das Val Müstair ist eine eigene kleine Welt mit sattgrünen Wiesen und gepflegten Dörfern, die sich in der südöstlichen Ecke Graubündens befindet und sich über 18 Kilometer zwischen dem Ofenpass und dem italienischen Vinschgau erstreckt. Das Tal ist bekannt wegen der Fresken des Klosters St. Johann, die zum UNESCO Weltkulturerbe gehören, wegen seines Olympiasiegers, dem Skilangläufer Dario Cologna und natürlich wegen der Bäckerei Meier! Die Bäckerei entstand 1972, als der Luzerner Meinrad und Verena, ein Mädchen aus dem Tal, sich verlobten. 2012 übernahm Lucia, eines ihrer drei Kinder, zusammen mit ihrem Partner die Bäckerei. Ihre Eltern können stolz sein, denn 2013 wurde sie zusammen mit ihren 22 Mitarbeitern Testsieger beim Kassensturz für ihre Bio-Nusstorte. Die Bündner Nusstorte ist DIE Spezialität des Kantons. Ihr Rezept allerdings ist das Resultat von Erfahrungen, die junge Bäcker und Konditoren im Ausland gesammelt haben, unter anderem in Frankreich.
Bündner Nusstorten im Test beim Kassensturz vom Di. 08.10.2013
#2 – Bündner Safran Honig, Ruffner Et Al, Maienfeld
Wenn man von Schweizer Safran redet, meint man normalerweise den Safran aus Mund, einem Dorf im Wallis. Doch der Safrananbau wird auch im Bündnerland praktiziert! Und es ist ausgerechnet in Maienfeld, dem Ort wo die fröhliche Waise Heidi die Welt zum Träumen gebracht hat, wo im Oktober der Safran-Krokus geerntet wird. Jede Blüte enthält einen sich in drei Narben verzweigenden Griffel. Es braucht 15 Griffel (45 Narben), also 0.1g, um ein Gericht für 4-6 Personen zu würzen. Die Ernte kann nur von Hand durchgeführt werden, was rechtfertigt, dass das rote Gold das teuerste Gewürz ist. Beat Ruffner liebt es neue Geschmäcker zu kreieren und hatte die Idee des Safran-Honigs. Der Bündner Safran Honig schmeckt auf Brot, im Tee oder in Marinaden und Saucen.
#3 – Liongia naira, Metzgerei Curchellas, Sedrun
Die Metzgerei der Familie Curschellas befindet sich oberhalb der Surselva, in Sedrun, am Fuss der Oberalp, dem Pass nach Andermatt (Uri). Dort gibt es eine grosse Auswahl an getrockneten Würsten, die sich erst bei genauem Hinschauen sehr von anderen Würsten unterscheiden: jede enthält etwa 10% Kartoffeln! Das ist eine Spezialität der Surselvaregion. Früher hatte das Hinzufügen von Kartoffel ökonomische Gründe und man konnte an dem Verhältnis Kartoffel/Fleisch in der Wurst sehen wie wohlhabend eine Familie war. Für die Ärmsten gab es sogar Würste nur mit Kartoffeln, Blut, Leber und Fett. Doch keine Angst, die Wurst in dieser Box enthält ganz sicher Fleisch, nämlich: Rind, Schwein und Speck. Ihre schwarze Farbe ist kein Zufall. Sie kennzeichnet ihre Authentizität und ihren vollen Geschmack! Teilen Sie sie doch mit ihren Gästen beim nächsten Apéro.
#4 – Würzbeutel N°3 Reto & Oscar, Raselli, Le Prese
Das Val Poschiavo erstreckt sich vom Berninapass (2328m) bis nach Tirano (441m) in Italien. Tausende Touristen durchfahren es jedes Jahr im Zug, denn die Strecke der Rhätischen Bahn (UNESCO) schlängelt sich über seine Hänge und Steigungen. Die klimatischen Gegebenheiten machen das Tal zu einem idealen Ort für die Blumen- und Kräuterzucht. So baut auch Reto Raselli auf einer Höhe von mehr als 1000m etwa zwanzig Biokräuter und -blumen an. Obwohl seine Produkte im ganzen Land unter der Marke eines Grosshändlers verkauft werden, wollten wir es uns nicht nehmen lassen, Sie die Würzbeutel (wieder) entdecken zu lassen. Uns hat dieses innovative und 100%-einheimische Produkt sehr gefallen. Es gibt drei Varianten, von denen wir die Vielseitigste ausgewählt haben. Sie lässt sich für Gemüse und Fleisch verwenden. Probieren Sie doch einmal das Kartoffelgratinrezept aus, das sich im Inneren befindet! Und übrigens: ein Beutel lässt sich mehrmals verwenden zum Würzen, Dekorieren,…
#5 – Pizzoccheri di Poschiavo, Moline e Pastificio, Poschiavo
Poschiavo heisst sowohl das Tal, als auch die kleine Stadt mit italienischem Charme. Molino e Pastificio de Poschiavo, befindet sich an der Strasse zum Pass nach Engadine, wurde 1911 von der Familie Fisller gegründet, und ist nicht nur in der Schweiz, sondern auch auf der anderen Seite des Atlantiks für seine überlangen Spaghetti bekannt (die normalen sind 43cm und die „giganti“ 92cm). Doch Grösse ist nicht alles! Und so ist es ihre Qualität, die unter anderem durch die einwöchige Trockenzeit entsteht, durch die sich diese Teigwaren von anderen unterscheiden. Das zweite Vorzeigeprodukt der Mühle, und das auch in dieser Box zu finden ist, sind die pizzoccheri. Dies sind Tagiatelle aus Buch- und Hartweizenmehl. Ursprünglich kommt diese Spezialität vermutlich aus dem italienischen Teglio; das zwischen 1512 und 1797 unter der Macht der Drei Bünde stand, bevor die Italiener es erobert haben. Um diese Köstlichkeit zu geniessen empfiehlt es sich dem Rezept auf der Verpackung zu folgen! So können sie ein rustikales Mahl geniessen, wie es in jedem Restaurant der Region auf der Karte steht. Zum Originalrezept gehört der Käse Casera de la Vateline, aber auch ein Bündner Bergkäse oder der Fontina aus dem Aostatal passen hervorragend.